Am Mittwoch, den 10.06.2026, fand wieder unser Religionsunterricht statt. Doch der Religionsunterricht an der ASS ist kein gewöhnlicher Unterricht. Unser Religionsunterricht verläuft nach dem Esslinger Modell. Das bedeutet, dass wir nur alle vier Wochen Religionsunterricht haben, aber dementsprechend auch vier Stunden am Stück. Der Unterricht wird u.a. für Vorträge und Exkursionen genutzt.
Für uns, die 2KI3, ging es dieses Mal in den Deutschhof mitten in Heilbronn. Dort befindet sich ein Museum – das Haus der Stadtgeschichte. Dieses zeigt die Geschichte und das Stadtbild Heilbronns aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Zuallererst kamen wir zu einem 3D-Stadtmodell von Heilbronn aus dem Jahr 1806. Dieses Modell veranschaulicht den Aufbau und die Struktur Heilbronns zur damaligen Zeit. Die Gassen, Plätze und historischen Fachwerkhäuser sind maßstabsgetreu nachgebaut. Die Kilianskirche, das Rathaus und das Deutschordensmünster stechen hierbei besonders hervor. Danach ging es für uns weiter in einen kleinen Kinosaal. Dort wurde ein Film („Feuersturm“) über das Ausmaß des Bombardements von Heilbronn während des Zweiten Weltkriegs abgespielt. Dieser zeigte sehr genau, was am Abend des 4. Dezember 1944 vorgefallen ist. Es gab auch Aufnahmen davon, wie Heilbronn vor der Zerstörung ausgesehen hat. Anschließend durfte jeder für sich das Museum erkunden.
Auf dem Weg zur Ehrenhalle sind wir in die Kilianskirche und das Deutschordensmünster gegangen. In den Kirchen erfuhren wir von unserem Lehrer einige Fakten über ihre Geschichte und ihr Aussehen. Zu guter Letzt besuchten wir die Ehrenhalle im Rathaus. Sie dient dem Gedenken an die Opfer des NS-Regimes aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier befinden sich drei Stadtmodelle: einmal, wie das zerbombte Heilbronn damals aussah, und zwei Modelle der Stadt vor sowie nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Exkursion lehrte uns Schüler*innen eine Menge Historie über den Zweiten Weltkrieg und die Stadt Heilbronn.
Haus der Stadtgeschichte – ein Blick auf die Geschichte Heilbronns


