Am 28. Mai 2025 fuhren die Elfer des Wirtschaftsgymnasiums einen Tag nach Dachau in die KZ-Gedenkstätte. Morgens trafen wir uns an der Schule und wurden von zwei Bussen abgeholt. Nach vier Stunden Fahrt und einer kurzen Pause kamen wir in Dachau an. Nach der Ankunft gab es noch eine kurze Vorbesprechung, anschließend haben wir in den jeweiligen Klassen die Gedenkstätte besucht.
Zu Beginn unseres Tages in Dachau hielt jeder eine Präsentation, die wir davor vorbereitet hatten. Dabei sprachen wir über folgenden Themen: Der Einlieferungsprozess, der Appellplatz, Alltag und Leben, Ernährung, Lagerbordell, Religion im KZ, die Befreiung, die Häftlinge Franz Brück und David Ludwig Bloch sowie Stimmen der Überlebenden.
Diese sollten uns als Information und Aufklärung dienen. Für jede Präsentation ging es an einen anderen Ort in der KZ-Gedenkstätte. Danach durften wir selbstständig nochmal die Gedenkstätte anschauen. Dabei war vor allem die Dauerausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude sehr interessant. Natürlich bestand auch die Möglichkeit, sich selbstständig umzusehen — etwa durch Texte, Zeitungsartikel, Gegenstände und vieles mehr. Diese Materialien konnte man in Ruhe durchlesen und anschauen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Kurz vor dem Ende gaben uns die Lehrkräfte noch einmal zusätzliche Informationen zu den einzelnen Stationen und rundeten so den Tag inhaltlich ab. Nach einem langen, eindrucksvollen Tag machten wir uns schließlich auf den Rückweg.
Im Allgemeinen sind KZ-Besuche wichtig, um nochmal auf die Geschichte der NS-Zeit aufmerksam zu machen.
Durch diesen Ausflug haben wir viel gelernt und es wurden uns viele Fragen beantwortet, die wir davor vielleicht nicht ganz verstanden oder nachvollziehen konnten. Zudem zeigten uns viele Bereiche nochmal einen tieferen Einblick in das Häftlings-Leben von damals.


