Das Thema Kommunikation nimmt einen großen Anteil im Interkulturellen Kompetenz-Unterricht am Berufskolleg Fremdsprachen ein. Neben den theoretischen Grundlagen, die beispielsweise die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kommunikationsebenen beinhalten, steht im Unterricht ganz besonders die praktische Anwendung und Erfahrung ebenjener Theorie, bspw. durch Rollenspiele, im Vordergrund. <o:p></o:p>
Um das Thema Kommunikation aber noch in ein authentisches interkulturelles Setting einzubetten, besuchte am 12. Februar 25 Marilyn Guevara, eine ursprünglich aus Ecuador stammende Studentin, die Klassen BKFR2B und BKFR2C. Sie engagiert sich im Rahmen des Grenzenlos-Programms des World University Service und bringt Schüler*innen an beruflichen Schulen das SDG 04: Hochwertige Bildung näher. In ihrem Workshop setzten sich die Schüler*innen dafür mit der Frage, wie gute (interkulturelle) Kommunikation gelingen kann, auseinander. Nach einem kurzen theoretischen Input konnten die Schüler*innen die besprochenen Kommunikationsstrategien in einem Rollenspiel anwenden.<o:p></o:p>
Darüber hinaus konnte Marilyn den Schüler*innen viel Neues über ihr Geburtsland Ecuador berichten. Manche Schüler*innen löcherten sie regelrecht mit Fragen und es war erfreulich zu sehen, wie wiss-begierig und offen sie gegenüber einer ihnen unbekannten Person mit einem für sie ungewohnten kulturellen Hintergrund auftraten. Ein besonderer Moment war, als einzelne Schüler*innen, von Marilyns Geschichte inspiriert, ihren eigenen kulturellen Hintergrund nicht nur für sich selbst reflektierten, sondern auch in Worte fassten. Und eben darum geht es beim Grenzenlos-Projekt ja auch: Der Inhalt der Workshops ist das Eine; mindestens genauso wichtig ist aber, sich mit Menschen anderer kultureller Prägung auseinanderzusetzen, Neues dazuzulernen und das Erlebte für sich selbst zu verarbeiten. Vielen Dank an Marilyn für ihre Offenheit und die Bereitschaft, sich spontan auf die Wünsche der Schüler*innen einzulassen.<o:p></o:p>


