1LA2 und 1LO3 erhält Brandschutzunterweisung bei der Berufsfeuerwehr Heilbronn
Kurz vor den Sommerferien bekamen
die beiden Lagerklassen 1LA2 und 1LO3 eine kleine Abkühlung: Sie erhielten von
dem Ausbildungsbeauftragten Helmuth Kling bei der Berufsfeuerwehr in Heilbronn
eine theoretische und praktische
Brandschutzunterweisung.
Herr Kling erläuterte den Auszubildenden, dass viele Mitarbeiter in Betrieben unsicher seien, wie sie sich im Brandfall verhalten müssen. Die meisten Betriebe nehmen das Angebot der Feuerwehr, einen Brandschutz-Kurs vor Ort – beispielsweise im hauseigenen Lager – durchzuführen, leider nicht in Anspruch.
Herr Kling stellte durch einen
einführenden Film anschaulich dar, wie schnell ein Brand entstehen und sich
ausbreiten kann. Anschließend zeigte er welche Brandbekämpfungsmittel bei
welchen Brandarten verwendet werden sollten und erläuterte in diesem
Zusammenhang die unterschiedlichen Löschverfahren. Kaum ein Schüler hätte
gedacht, dass zum Löschen von Bränden bis zu 95 % Wasser verwendet wird. Die
Vorteile von Wasser liegen auf der Hand: Es hat jeder zur Verfügung, es ist
geruchs- und geschmacksneutral, ungiftig und kostengünstig. Der Vorteil eines
CO2-Löschers ist allerdings, dass CO2 nicht elektrisch leitfähig ist. Auch die
Veranschaulichung des Vorgangs bei einer Fettexplosion war für die
Auszubildenden äußerst eindrücklich.
Auf dem Hof der Feuerwehr bekamen
die Auszubildenden die Funktionsweise einer Sprinkleranlage erklärt.
Abschließend konnte noch geübt werden, wie ein Wasserhydrant im Lager bedient wird.
Als äußerst relevant stellte sich hierbei die Arbeit im Team heraus, die die
Auszubildenden bravourös gemeistert haben.
Claudia Hanak, Klassenlehrerin der 1LA2 und
1LO3



